Untersuchung der Eignung ausgewählter aluminiumhaltiger Reststoffen zur Desoxidation von Eisen- und Stahlschmelzen

Untersuchung der Eignung ausgewählter aluminiumhaltiger Reststoffen zur Desoxidation von Eisen- und Stahlschmelzen

Elias Typolt

Nr.: 184

Kurzbeschreibung:

Die Dekarbonisierung in der Stahlindustrie erfordert neben der Reduktion direkter Emissionen aus Hochöfen und Sekundärmetallurgie auch neue Ansätze zur Senkung der sogenannten Scope-3-Emissionen. Diese entstehen aus zugekauften Gütern wie Erzen, Schrotten, Zuschlägen, Legierungselementen und Desoxidationsmitteln, aus Transporten und Recyclingprozessen sowie weiteren Up- und Downstreamprozessen und stellen einen nicht unwesentlichen Beitrag an den Gesamtemissionen eines Stahlherstellers dar. 

Im Zuge dessen untersucht die vorliegende Bachelorarbeit, ob der Einsatz von aluminiumhaltigen Schrotten, Krätzen und Müllverbrennungsresten eine geeignete Alternative zu CO2– und energieintensiv hergestellten Desoxidationsmaterialien darstellt. In Laborversuchen wird geprüft, wie die Desoxidationswirkung der unterschiedlichen Materialien ausfällt, wie sie sich beim Chargieren verhalten (auftretende Reaktionen, Rauch- und Gasentwicklung, etc.) und in welchem Umfang potenziell eingebrachte Verunreinigungen die Einschlusslandschaft beeinflussen. 

Advisors

Susanne Michelic

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont.
Head of Chair
Inclusion Metallurgy and Metallographic Lab
Head of Christian Doppler Laboratory for Inclusion Metallurgy in Advanced Steelmaking

Alexander Scheer

Dipl.-Ing.
2026-09-16T12:57:08+02:00
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