Handling von extrahierten nichtmetallischen Einschlüssen als Basis/Einsatzmaterial für weiterführende Laborversuche

Kurzbeschreibung der Problemstellung:

Nichtmetallische Einschlüsse sind unvermeidbare nichtmetallische Partikel, die während der Stahlerzeugung entstehen. Diese beeinflussen vor allem dynamische mechanische Eigenschaften von Werkstoffen in hohem Grad. Dieser Einfluss hängt unter anderem von der chemischen Zusammensetzung, der Größe und der Verteilung ab. Einschlüsse können einerseits eine homogene Zusammensetzung besitzen, wie Al2O3 oder TiN, andererseits mehrphasige komplexe Systeme wie xCaO-yAl2O2 mit MA-Spinell oder MnS mit Al2O3. Diese Partikel können teilweise unter 1 µm bis zu 100 µm groß sein. Bei der Extraktion wird die Stahlmatrix chemisch oder elektrochemisch gelöst wobei Partikel nicht bzw. kaum angegriffen werden.

Zur tieferen Untersuchung des Chemismus sowie der Auflösungseigenschaften der Partikel ist deren Extraktion notwendig. Im Zuge dieser Arbeit sollen nichtmetallische Einschlüsse extrahiert werden. In weiterer Folge soll das Handling der extrahierten Partikel bewertet werden. Da diese auf Filterpapier gesammelt werden muss deren Position ermittelt werden, vom Papier abgelöst werden und für weiterführende Laborversuche isoliert werden. Dabei steht vor allem die Partikelgröße als Grenze der Handhabbarkeit im Vordergrund.

Projektinhalt:

  • Literaturrecherche Extraktion nichtmetallischer Einschlüsse
  • Extraktionsversuche
  • Aufbereitung der Partikel für weiterführende Laborversuche
  • Bewertung der Handhabbarkeit extrahierter Partikel
  • Auswertung der Daten
  • Diskussion der Ergebnisse

Industry Partners

Advisors

Susanne Michelic

assoz.Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont.
Inclusion Metallurgy and Metallographic Lab
Head of Christian Doppler Laboratory for Inclusion Metallurgy in Advanced Steelmaking

Julian Cejka

Dipl.-Ing.
PhD-candidate - Inclusion Metallurgy
2022-01-27T14:40:59+01:00
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