Einsatz von Tracern zur Rückverfolgung von im Eintauchausguss angelagerten nichtmetallischen Einschlüssen in die Sekundärmetallurgie

Einsatz von Tracern zur Rückverfolgung von im Eintauchausguss angelagerten nichtmetallischen Einschlüssen in die Sekundärmetallurgie

Alexander Wen

Nr. 734

Kurzbeschreibung der Problemstellung:

Das sogenannte Clogging beschreibt die Bildung von Anhaftungen im Gießsystem einer Stranggießanlage, wodurch sowohl die Prozessstabilität als auch die Produktqualität negativ beeinflusst werden können. Die Literatur beschreibt grundsätzlich vier mögliche Ursachen für die Bildung dieser Ablagerungen, wobei vor allem nichtmetallischen Einschlüssen aus der Sekundärmetallurgie ein entscheidender Einfluss zugesprochen wird.

Die vorliegende Arbeit soll einen Beitrag zur Klärung der Herkunft bestimmter Cloggingansätze für Stähle mit ausgeprägter Cloggingneigung wie z.B. Ti-legierten ULC Stählen liefern. Dazu sollen Tracer in der Sekundärmetallurgie zugegeben und so die durch Desoxidation gebildeten nichtmetallischen Einschlüsse markiert werden. Im weiteren Prozessverlauf soll geklärt werden, ob sich die markierten Partikel auch in den Anhaftungen im Gießsystem wiederfinden lassen und so Rückschlüsse auf den entscheidenden Mechanismus für das Auftreten von Clogging unter definierten Bedingungen gezogen werden können.

Industry Partner

Advisors

Susanne Michelic

assoz.Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont.
Inclusion Metallurgy and Metallographic Lab
2020-06-19T13:00:00+02:00